Schussfestigkeits- und Spurlautprüfung
am 22.10.2011 in Holtensen
Nachdem uns in den vergangenen Jahren der Wettergott am Tag der Prüfung
selten gut gesonnen war, sollten wir dieses Mal dafür entschädigt
werden. Es war trocken von oben, die Felder waren gut zu begehen und
die Sonne begleitete uns den ganzen Tag.
Die für eine Herbstprüfung recht hohe Meldezahl von 11 Hunden,
davon 9 Hunde zu prüfen auf Schussfestigkeit und Spurlaut und 2
Hunde auf Schussfestigkeit, ließ schon von vorn herein auf einen
langen Tag schließen. Aber das er so lang werden würde, wer
hätte das gedacht.
Nachdem alle Formalitäten erledigt und die Startnummern vergeben
waren, erklärte Herr Edmund Mander unser Richterobmann den Teilnehmern
noch den Ablauf der Prüfung und es konnte los gehen.
Zunächst wurden die Hunde auf ihre Schussfestigkeit geprüft.
Diese Prüfung ging schnell von statten. Alle 11 Hunde waren schussfest.
Bei der Spurlautprüfung sah das leider etwas anders aus. Zwar
gab es genug Hasen, aber entweder wurden die Hunde nicht laut oder sie
wussten nicht was sie da eigentlich tun sollten.
Nach einer guten Stunden hatten alle 9 Hunde ihren ersten Hasen aber
nur 1 Hund hatte eine gute Arbeit gezeigt.
Da die Richter aber so schnell nicht aufgeben wollten, wurde beschlossen
den verbliebenen 8 Prüflingen noch eine zweite Chance zu geben.
So ging es dann Stunde um Stunde den Deister hoch, runter und wieder
hoch und wieder runter, zum Glück immer wieder Hasen hoch machend.
Welch ein tolles Hasenrevier! So bekam jeder Hund noch seinen zweiten
Hasen zu arbeiten. Leider haben nur noch 4 Hunde ihre jagdlichen Anlagen
gezeigt.
Inzwischen waren wir ungefähr gut sechs Stunden auf den Beinen
und ich glaube alle waren froh, auch die 4 Hundeführer deren Hunde
nicht bestanden hatten, dass die Prüfung vorbei war.
Resultat dieses anstrengenden Tages: 5 von 9 Hunden haben die Prüfung
bestanden.
Zur Auswertung der Ergebnisse und Übergabe der Urkunden fuhren
wir wie immer zur Pizzeria im Ort. Hier konnten wir dann auch unsere
verbrauchten Energien wieder auffüllen und den Tag ausklingen lassen.
Mein Dank geht an unsere drei Richter für ihre Geduld und ins
Besondere an Herrn Gehrke, der uns sein Revier über einen Zeitraum
von sieben Jahren zur Verfügung gestellt und für uns seine
Freizeit geopfert hat.
Leider hat uns Herr Gehrke mitgeteilt, dass wir in Zukunft in Holtensen
keine Prüfungen mehr durchführen können. Das ist sehr
bedauerlich, denn ein so gutes Hasenrevier werden wir so schnell nicht
wieder finden.
Wir hoffen also im Frühjahr 2012 wieder eine Spurlautprüfung
anbieten zu können.
Marianne Hagemann
Vorsitzende
4. Tagesveranstaltung der LG Niedersachsen rund um das Thema Nachsuche/Schweissarbeit
Unter dem Leitthema „ Wenn das beschossene Stück Wild nicht
im Feuer liegt „ trafen sich am 15.05.2011 rund 15 Interessierte
im Schützenheim von Groß Sisbeck.
Diesmal konzentrierten wir uns auf die Ausrüstung des Nachsuchenführers,
die Beurteilung von Anschüssen und auf das Ansetzen des Hundes
zur Nachsuche. Gezielt wurden die Arbeiten, die unser Beagle zu leisten
vermag, angesprochen.

Zur Einführung wurde eine Nachsuche ab Eingang des Telefonanrufes
beim Nachsuchenführer, der Befragung des Schützen (die nicht
viel brachte), der Suche des bislang nicht gefundenen Anschusses und
der eigentlichen Nachsuche, die über einen wasserführenden
Abzugsgraben in ein blühendes, klitschnasses Rapsfeld ging, geschildert.
Am Ende der Suche hieß es „Bock tot!“.
Weiter ging es mit der Anatomie unseres Schalenwildes, dem Aufzeigen
von Trefferreaktionen des Wildes über die drei Blutkreisläufe
die der Hundeführer kennen muss (Herz-Lunge / großer Körperkreislauf
/ Pfortaderkreislauf).
Am Beispiel unseres Rehwildes als häufigste Wildart wurden Pirschzeichen
erläutert und von den Teilnehmern mehrere gestellte Anschüsse
vor dem Schützenheim erarbeitet. Dabei wurde auch das Ansetzen
des Hundes demonstriert.
Nach dem Mittagessen verlegten wir in das Revier Groß Sisbeck,
wo am Morgen gegen 06.00 Uhr ein Kitz (Unfallopfer) hinten weich beschossen
wurde. Zusätzlich war eine Schweissfährte vom Anschuss bis
zum Auffindeort des Stückes in etwa 350 m Entfernung, mit mehreren
Haken, gelegt worden. Was morgens noch gut sichtbar war, konnte um 13.15
Uhr auf dem knochentrockenen Boden nur noch die Hundenase finden. Es
erfolgte zuerst die Beurteilung der vorgefundenen Pirschzeichen, dann
hiess es, dem Hund zu vertrauen. Die Hündin arbeitete ruhig und
konzentriert am langen Riemen, fand die Haken und kam zum Stück.
Dort erwartete die Hündin die Belohnung (in Worten und in Form
von Geflügelwurst).
Am „verendeten“ Stück wurde der Korona der Treffer
durch ein Teilmantel-Spitzgeschoss erläutert.
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Nach Rückkehr ins Schützenheim erfolgte bei Kaffee und Kuchen
die Abschlussbesprechung, dabei ergab sich die Gelegenheit, noch von
der einen oder anderen erlebten Nachsuche zu erzählen.
Dank der Unterstützung von Marianne Hagemann und meiner Frau brauchte
niemand hungernd oder durstend die Heimreise antreten. Vielen Dank dafür
!
Waidmannsheil – Ulrich Langner
22.10.2011 Schussfestigkeits- und Spurlautprüfung
(SFP und SPL)
Ort: 30974 Wennigsen OT Holtensen
Geprüft werden 8 Hunde (SFP und SPL)
Meldungen an: Marianne Hagemann, Braunschweiger
Str. 13, 38667 Bad Harzburg – Telefon 05322-82755, Fax: 05322-81435
Schußfestigkeits- und Spurlautprüfung am 12.03.2011
in Holtensen
Eine Prüfung, die mir bereits im Vorfeld durch „Umbuchungen“,
Absagen, Wechsel zu anderen Prüfungen graue Haare wachsen ließ.
Mal hatten wir 8 Teilnehmer, dann wieder nur 3. Letztendlich traten
6 Gespanne an.
Das Wetter meinte es diesmal gut mit uns, sodaß es eigentlich
nach einem beschaulichen Prüfungstag aussah.
Leider war dem nicht so. Schon bei der Schußfestigkeitsprüfung
traten die ersten Probleme auf. Drei Hunde konnten nicht abschließend
beurteilt werden. Sie mußten also nach frühestens 30 Minuten
erneut geprüft werden.
Wir entschieden uns, die 3 erfolgreichen Hunde zunächst auf ihren
Spurlaut hin zu überprüfen. Hier zeigte die Junghündin
Karla vom Wulbecktal die beste Leistung und wurde vor Quickly Quarry
from Cornerhouse und Ob-La-Di`s Dust of Serafina Pekkala die spätere
Tagessiegerin mit 100 Punkten im I. Preis.
Unsere Hoffnungen, daß die 3 „Schußfestigkeitskandidaten“
an einem anderem Prüfungsort das gewünschte Verhalten zeigen
würden, bestätigte sich leider nicht. Zwei Hunde wurden als
stark schußempfindlich und einer als schußscheu bewertet.
Das war leider ein mittlerer Wehmutstropfen an diesem idealen Prüfungstag,
der wie immer beim „Italiener“ in Holtensen ausklang.
Ich bedanke mich bei der Familie Gehrke und dem Richtergespann für
die Unterstützung unserer Arbeit. Bis zum Herbst !
Waidmannsheil - Ulrich Langner

Rückblick auf die Messe Pferd & Jagd 2010 in Hannover
Der heftige Wintereinbruch in der ersten Dezemberwoche
2010 erwischte uns und viele Messebesucher eiskalt. Carola Schwennsen,
Geschäftsführerin bei Fachausstellungen Heckmann, dem Ausrichter
der Messe, betonte in ihrem Fazit, dass vor allem an den ersten beiden
Messetagen viele Besucher aus dem Norden Niedersachsens, aus dem Emsland
und auch aus dem Harz unter diesen Bedingungen sicherheitshalber zu
Hause blieben. Die Besucherzahl lag mit 72.000 Personen um rund 11.000
unter der des Vorjahres.Während der Aufbau unseres Infostandes
am 01.12.10 noch einigermaßen normal verlief, ging am 02.12.10
nichts mehr. Wir mussten erstmals den Stand an diesem Tag unbesetzt
lassen. Bei der katastrophalen Verkehrslage ging die Gesundheit der
eingeteilten Standbetreuer vor.Glücklicherweise organisierte Frau
Dr. Rudorf-Stever für den 03.12.10 ein Betreuerteam aus dem hannoverschen
Nahbereich. So konnte die gewohnte Präsentation unserer Beagles
stattfinden.Am 04. und 05.12.10 lief dann wieder der „Normalbetrieb“,
unsere Beagles zeigten sich von der besten Seite und es kamen einige
interessante Gespräche zustande.Ich bedanke mich bei allen Standbetreuern,
die trotz der teilweise chaotischen Wetterlage denBeagle Club engagiert
vertreten haben. Für das Jahr 2011 laufen natürlich die Planungenschon
wieder. Die Messe wird diesmal vom 01. bis 04.12.2011 stattfinden. Wir
sind dabei !
Ulrich Langner – LG Niedersachsen
Schußfestigkeits-
und Spurlautprüfung am 16.10.2010 in Holtensen
„Goldener Oktober“ – ein herrlicher Herbsttag im
schönen Deistervorland. Die letzten warmen Sonnenstrahlen geniessen
und dabei die Arbeit der Hunde betrachten. 8 Gespanne hatten sich angemeldet.
So hatten wir uns das vorgestellt. Die Realität sah natürlich
wieder ganz anders aus. Strömender Regen, der bereits am Abend
vorher einsetzte und sich bis in den späten Vormittag hinzog. Glücklicherweise
wurden wir dann größtenteils von Niederschlag verschont.
Nur der leicht kalte Nordostwind ließ uns frösteln.
Die Schußfestigkeitsprüfung ging ungewohnt schnell über
die Bühne. Die 7 zu prüfenden Hunde zeigten sich von ihrer
besten Seite. Alle waren schussfest.
Anders sah es bei der Spurlautprüfung aus. Der Erdboden war natürlich
klitschnaß. Die Hasen saßen ungewohnt fest in den Sassen.
Sie mussten im wahrsten Sinne des Wortes „herausgetreten“
werden. Auch haperte es zunächst an dem Laut der Hunde.
Bis zum Mittag waren erst 4 Hunde fertig.
Nun kamen die ausgezeichneten Revierkenntnisse von Herrn Gehrke zum
Einsatz. So konnten die Hunde, die einen 2. oder sogar 3. Hasen zur
endgültigen Beurteilung brauchten, ihre Anlagen beweisen.
Allerdings wurden die Beine der Führer immer schwerer und müder.
Insgesamt war es ein anstrengender, aber erfolgreicher Tag. Am Ende
hatten alle Hunde bestanden.
Tagessieger wurde Deerfield Edwin Arlington Robinson mit seiner Führerin
Iris Roth.
Er ließ sein kräftiges Geläut sofort nach dem Ansetzen
erklingen und arbeitete laut bis weit hinter den Horizont. Das Ergebnis
– 100 Punkte im I. Preis.
Relativ spät trafen wir diesmal bei „unserem Italiener“
ein, wo der Richterobmann, Herr Edwin Mander, die Urkunden an die stolzen
Hundeführer übergab.
Frau Roth bedankte sich anschließend im Namen der Hundeführer
für die faire und kulante Arbeit der Richter.
Mein besonderer Dank gilt Herrn Gehrke, der uns sein Revier zur Verfügung
stellte und trotz der Wetterunwidrigkeiten bis zum Schluß bei
uns durchhielt.
Ich freue mich schon auf die nächste Prüfung im Frühjahr
2011.
Die genauen Prüfungsergebnisse sind unter der Rubrik „ Auf
der Jagd“ auf der BCD-Homepage einzusehen.
Waidmannsheil – Ulrich Langner
3. Tagesveranstaltung
zum Themenbereich „ Nachsuche / Schweißarbeit „ am 30.05.2010

Eine mittlerweile feste „Stammannschaft“
aus Jägern und jagdlich Interessierten folgte unserer Einladung nach
Groß Sisbeck. Darüber haben wir uns gefreut, denn die Vorbereitungen
liefen seit November 2009 und waren ziemlich umfangreich.
Neben den diversen Ausstellungsstücken,
der Nachsuchenausrüstung, einer umfangreichen Büchersammlung über die
Schweißarbeit und Schußscheiben, z.T. mit anatomischen Abbildungen,
erfolgte am Vormittag ein Vortrag über das Verhalten des Schützen und
des Nachsuchenführers vor und nach dem Schuß.
Begleitend dazu wurden über einen Beamer die passenden
Lichtbilder präsentiert.
Speziell wurden die Nachsuchenarbeiten angesprochen,
die ein Beagle zu leisten vermag. Vorausgesetzt der Hundeführer ist
in der Lage, diese richtig zu erkennen. Dazu bedarf es einer intensiven
und regelmäßigen Auseinandersetzung mit dem vermittelten Themenbereich
und natürlich der Arbeit in der Praxis.
Wir dürfen nicht vergessen, dass hier nicht zum Spaß
oder „nur mal so eine Fährte gearbeitet“ wird, sondern in erster Linie
der Tierschutzgedanke zählt. Wir wollen ein krankes Stück Wild schnellstmöglich
finden und von seinen Schmerzen und Qualen befreien.
Ich denke, dass kam so auch bei den Zuhörern an, denn
es entwickelten sich zwischendurch lebhafte Diskussionen.
Nach dem Mittagessen ging es hinaus in das Revier Groß
Sisbeck, um das Besprochene in der Natur, sozusagen am Ort des Geschehens,
umzusetzen.
Hierzu waren mehrere Anschüsse in sog. Anschußgärten
vorbereitet worden. Zeitgleich setzte ein 15 minütiger Platzregen ein.
Alles sah auf einmal anders aus. Schweiß war nur noch schwer zu erkennen.
Die Teilnehmer mussten sich nun konzentriert an weiteren Pirschzeichen
orientieren. Das war nicht einfach, denn die Angaben des „Schützen“
waren nicht immer hilfreich.
Zum Schluß wurde anhand von 2 Schüssen auf
einen Frischling, mit unterschiedlicher Munition, aufgezeigt, wie groß
die Splitterwirkung eines Geschosses beim Fangschuß sein kann und eine
erhebliche Gefährdung des stellenden Hundes bedeutet bzw. was überhaupt
alles durch den Ausschuß aus dem Wildkörper herausgeschleudert wird,
also am Anschuß zu finden ist und beurteilt werden muß.

Zur Abschlußbesprechung ging es wieder
zurück ins Schützenheim, wo der gedeckte Kaffeetisch auf uns wartete. Wer
unsere Veranstaltungen kennt, der weiß, dass Speis´und Trank nicht zu
kurz kommen.Ich bedanke mich dafür bei Marianne Hagemann und meiner
lieben Frau genauso wie für die Unterstützung durch Wolfgang Schulz
und Lars Schuster. Die Fotos stellte Andreas Walter zur Verfügung. Vielen
Dank Andy !
Für das Jahr 2011 werden wir uns wieder
etwas einfallen lassen, damit es zum 4. Mal heißt: Die LG
Niedersachsen lädt herzlich ein !
P.S.: Sollte das
Interesse anderer Landesgruppen an dieser Veranstaltung geweckt worden
sein, würde ich sie auch dort durchführen. Bitte Laut geben !
Waidmannsheil Ulrich Langner – LG
Niedersachsen
Landesgruppe Niedersachsen betreute
wieder den BCD-Infostand auf der Messe Pferd & Jagd 2009

Dank engagierter Landesgruppenmitglieder war dieTeilnahme des BCD an
der Messe in Hannover ein voller Erfolg. Dafür sorgten nicht nur
die gestiegenen Besucherzahlen (neuer Rekord mit 83.000 Personen) sondern
auch die fachkundige Beratung durch das Standpersonal. So manches interessante
Gespräch über unsere Jagdgebrauchshundrasse und deren jagdlicher
Einsatz wurde in den 4 Messetagen geführt.
Auch in diesem Jahr konnten wir wieder ein“neues Gesicht“,
Lars Schuster aus dem Bereich Peine, begrüßen. Er ist ein
sehr agiler Jungjäger und es freute mich umso mehr, dass wir ihn
als unseren Jägernachwuchs in den Standbetrieb einbinden konnten.
Die Zusammenarbeit mit unserer neuen Ansprechpartnerin für den
Infostand, Frau Anke Nabel, klappte tadellos. Für 2010 ist der
Stand bereits wieder gebucht.
Wir wollen auch weiterhin die praxisbezogene Arbeit mit unseren Hunden
im Jagdbetrieb darstellen.
Für die Unterstützung durch die altbewährten und neuen
Standbetreuer bedanke ich mich recht herzlich.
Ich freue mich auf die 30. Pferd&Jagd vom 02. bis 05.12.2010.
Ulrich Langner – LG Niedersachsen
Spurlautprüfung am 17.10.2009 in
Holtensen

In der Nacht vom 16./17.10.2009 regnete es in Strömen. Das war
auch noch so, als ich mich am anderen Morgen nach Holtensen aufmachte.
Doch der Wettergott hatte ein Einsehen mit uns. Ab Braunschweig klarte
der Himmel auf und es blieb trocken. Glücklicherweise bis zum Ende
der Prüfung.
Es traten 3 Beagle zur Schußfestigkeitsprüfung, 5 zur Schußfestigkeits-
/ Spurlautprüfung und 1 Beagle nur zur Spurlautprüfung an.
Bereits bei der Schußfestigkeitsprüfung traten die ersten
Schwierigkeiten auf, denn 3 der Prüflinge zeigten nicht das geforderte
Verhalten. Eine abschließende Bewertung durch die Richter war
nicht möglich. Sie wurden zunächst vom weiteren Prüfungsverlauf
ausgeschlossen.
Für die anderen Gespanne ging es nun parallel zur B 217 an Buschgruppen
und Ackerflächen entlang. Hier wurden die ersten Hasen aus der
Sasse gedrückt. Doch die Arbeit der angesetzten Hunde reichte für
eine Beurteilung noch nicht aus.
Es folgten die langgestreckten Ackerflächen, immer hügelaufwärts.
An guten Tagen sind wir am Ende der Flächen mit der Prüfung
durch. Diesmal nicht. Keine Hasen.
So wurden erstmal nach der vorgeschriebenen Wartezeit die 3 Hunde, deren
Schußfestigkeit noch nicht festgestellt werden konnte, erneut
geprüft. Leider mit dem Ergebnis, dass sie die Prüfung nicht
bestehen konnten. Während eine Hundeführerin das Urteil der
Richter akzeptierte, legten die 2 anderen Hundeführer schriftlich
Einspruch gegen das Urteil ein. Nun wird durch eine Einspruchskammer
über die weitere Vorgehensweise entschieden. Der Ausgang wird im
Landesteil Niedersachsen des BB März 2010 mitgeteilt.
Für die restlichen Gespanne hieß es nun, in den Revierteil
an den Windkraftanlagen hinüberzuwechseln. Kein leichtes Unterfangen,
denn es musste zunächst ein tiefer Geländeabschnitt mit Bachlauf
überwunden werden.
Doch es lohnte sich. Hier lagen die Hasen.
Die noch zu prüfenden Hunde konnten teilweise über weite Strecken
am Hasen arbeiten. Das erschwerte zwar manchmal das „Einfangen“
erheblich und kostete etliche Schweißtropfen, doch die Mühe
wurde belohnt.
Am Ende der Prüfung sah das Ergebnis folgendermaßen aus:
Schußfestigkeitsprüfung 2 Hunde bestanden,
3 Hunde nicht bestanden,
davon 2 vorbehaltlich der Entscheidung der
Einspruchskammer
Schußfestigkeits-/Spurlautprüfung 3 Hunde bestanden
Spurlautprüfung (SFP war vorhanden) 1 Hund bestanden
Tagessieger wurde Ashton-Murphy vom Deistertal (BCD-08-808) mit 87
Punkten / II. Preis.
Ich bedanke mich im Namen der Landesgruppe Niedersachsen bei der Familie
Gehrke, Holtensen, für die Überlassung des Prüfungsrevieres
und freue mich auf die nächste Prüfung im März 2010.
Waidmannsheil
Ulrich Langner
Bei trockenem Wetter und gut angefeuchteten Bodenverhältnissen
konnte die Schussfestigkeits- und Spurlautprüfung beginnen.
Ein Beagle machte sich gleich zu Beginn auf und davon. Nicht
aus Angst, sondern aus Jagdleidenschaft. Denn die ersten Hasen standen
beim Knall der Flinte schon auf. So erfolgte eine erfolgreiche Spurlautprüfung
bei gutem Hasenbesatz!
1 Hund den III. Preis
2 Hunde den II. Preis
6 Hunde den I. Preis
Den Tagessieger stellte Lars Schuster mit seinem Rüden
Dream Elwood of Family Delight.
Am 19.04.2009 führte die LG Niedersachsen mit Unterstützung
des BCD seine 2. Tagesveranstaltung rund um die Fährten- und Schweißarbeit
durch.
vor. Am Ende der Schwarzwildfährte wartete eine kleine
Überraschung in Form eines beweglichen Wildschweines auf die Hunde.
Mittels eines Seiles und einer Umlenkrolle konnte Wolfgang Schulz den
Frischling zum Leben erwecken. Alle Hundeführer konnten die Reaktionen
ihrer Vierbeiner testen. Danach fand ein kurzes Abschlußgespräch
statt und der Tag klang mit einemgemeinsamen Kaffeetrinken aus.
Wir bedanken uns bei allen Teilnehmern und Helfern, besonders
aber bei dem Ehepaar Jensen, die zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen
haben.